Kirchhoff-Institut für Physik

Das Kirchhoff-Institut für Physik (KIP) trägt den Namen eines herausragenden Physikers des 19. Jahrhunderts: Gustav Robert Kirchhoff, der 21 Jahre in Heidelberg wirkte. Seine weithin berühmten Vorlesungen über experimentelle und theoretische Physik zogen viele Studenten hierher. Kirchhoffs theoretische und experimentelle Forschungen sind außerordentlich vielseitig, sie umfassen elektrische, magnetische, optische, elastische, hydrodynamische und thermische Vorgänge. Allgemein bekannt sind seine Gesetze zur Verzweigung von Strömen. In die Heidelberger Zeit fällt die Entdeckung der Spektralanalyse zusammen mit Robert Wilhelm Bunsen und deren Anwendung auf die Sonnenstrahlung, mit der Kirchhoff die Astrophysik begründete, sowie die Formulierung des Strahlungsgesetzes, das zum Tor für die Quantenphysik wurde. Dieser Vielseitigkeit fühlt sich das KIP verpflichtet.

Physikalisches Kolloquium

24. November 2017 17:00 Uhr  Symmetriebrechung in biologischen Zellen

Prof. Dr. Frank Jülicher, Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme, Dresden, Lebende Materie ist außerordentlich dynamisch und organisiert sich spontan in komplexen Mustern und in räumlichen Strukturen. Eine fundamentale Frage der Biologie ist es zu verstehen, wie Zellen räumliche Symmetrien brechen. Beispiele zellulärer Symmetriebrechung sind Zellpolarität und Zellchiralität. Solche zellulären Asymmetrien spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung komplexer Organismen. mehr...

Aktuelle Mitteilungen

Fred Jendrzejewski leitet neue Emmy Noether-Nachwuchsgruppe

Heidelberger Quantenphysiker leitet neue Emmy Noether-Nachwuchsgruppe
Das Forscherteam untersucht Quanteneffekte in komplexen Systemen mithilfe ultrakalter atomarer Gase
Mit der Erforschung von Modellsystemen für magnetische Materialien beschäftigt sich eine neue Emmy Noether-Nachwuchsgruppe, die am Kirchhoff-Institut für Physik der Universität Heidelberg ihre Arbeit aufgenommen hat. Das Team unter der Leitung von Juniorprofessor Dr. Fred Jendrzejewski nutzt dazu Experimente mit ultrakalten Gasen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Gruppe des Quantenphysikers über einen Zeitraum von fünf Jahren mit rund 1,5 Millionen Euro. Sie erweitert Prof. Jendrzejewskis bereits bestehende Forschungsgruppe „Complex Quantum Matter“.

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Center for Quantum Dynamics Colloquium, Wednesday, November 29, 2017, 5 p.m.

"Three-body physics with finite-range potentials"
Prof. Servaas Kokkelmans 
(Department of Applied Physics, Technische Universiteit Eindhoven)
Wednesday, 29.11.2017 at 17:00 / 17:30 o'clock
IMPRS-QD Pretalk: Riccardo dal Bello, DKFZ, "Nuclear prompt gamma spectroscopy for range verification in ion-beam therapy"
Kirchhoff-Institut, INF 227 SR 1.403
Three-body Efimov physics is relevant for the understanding of both dynamics and stability of ultracold gases. Efimov predicted the existence of an infinite sequence of three-body bound states, of which many properties scale universally, at diverging scattering length for a zero-range interaction potential.

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Kirchhoff-Institut für Physik
Im Neuenheimer Feld 227
D-69120 Heidelberg

Tel.: 06221 - 54-9100
info@kip.uni-heidelberg.de
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